• Vorsicht Fußgänger – Fußgänger Vorsicht!
Ein alltägliches Bild: An und auf Zebrastreifen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und im schlimmsten Fall zu Unfällen mit Verletzten oder Toten. Das Problem liegt oft auf beiden Seiten. Oft lässt sich beobachten, wie Kraftfahrer zu schnell an den Zebrastreifen heranfahren, um erst kurz vorher so richtig „in die Eisen zu gehen“. Häufig nehmen sie Fußgänger am Zebrastreifen nicht rechtzeitig wahr, weil sie noch schnell eine Nachricht auf dem Smartphone tippen, den Lieblingssong im Radio mitsummen oder der interessanten Geschichte des Beifahrers lauschen.Auf der anderen Seite treten Fußgänger an den Fußgängerüberweg heran, ohne eine Sekunde von ihrem Smartphone aufzuschauen und die Fahrbahn dann sozusagen blind zu überqueren.Beide verhalten sich falsch und leben gefährlich – denn ein Zebrastreifen „lebt“ von Kommunikation! Kraftfahrer dürfen laut Straßenverkehrsordnung nur mit mäßiger Geschwindigkeit an Fußgängerüberwege heranfahren (StVO § 26), sofern ein Passant diesen erkennbar überqueren möchte. Aber auch Fußgänger sind in der Pflicht: Wer die andere Straßenseite sicher erreichen möchte, sollte sich davon überzeugen, dass auch der Autofahrer diesen Wunsch wahrgenommen hat. Fußgänger wie Kraftfahrer sollten den Blickkontakt mit dem jeweils anderen suchen. Im Zweifel lieber warten … [weiterlesen]
KaD (Redaktion)
Dieser Text ist nur mit Quellenangaben zur Veröffentlichung frei. Bilder sind nur zur Veröffentlichung freigegeben, sofern diese vom DEGENER Verlag stammen. Die Rechte für
entsprechend gekennzeichnetes Fremdmaterial liegen beim jeweiligen Urheber. 

 

• DEGENER informiert: Arge tp 21 kündigt „Hocharabisch“ und weitere Änderungen an
Nach dem großen Zustrom von Flüchtlingen aus dem arabischen Sprachraum hat die Verkehrsministerkonferenz im September 2015 beschlossen, sich für die Wiedereinführung der arabischen Sprache in der theoretischen Fahrerlaubnisprüfung einzusetzen. Grund war eine Anfrage der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz, um mit dieser Maßnahme „der Vielzahl syrischer und irakischer Asylsuchender die Integration“ zu erleichtern. Damit wird eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung vom Januar 2011 teilweise zurückgenommen.

Damals wurde durch die Anzahl der Fremdsprachen, in denen die theoretische Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden kann, deutlich reduziert. Nach einem Bericht des Freistaates Sachsen zur Verkehrsministerkonferenz stehen seither die Sprachen Arabisch, Vietnamesisch, Albanisch, Persisch und Tamilisch nicht mehr zur Verfügung. Derzeit kann die theoretische Fahrerlaubnisprüfung noch in folgenden 11 Fremdsprachen absolviert werden: Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch, Türkisch. 

Laut Mitteilung der TÜV|DEKRA arge tp 21 laufen derzeit „die notwendigen Verfahren, die in der Anlage zur FeV geregelten elf Fremdsprachen um eine weitere Fremdsprache „Hocharabisch“ in der zweiten Jahreshälfte 2016 zu erweitern.“ Der genaue Termin werde über eine Verlautbarung des BMVI bekannt gegeben (Info der arge tp 21).

Neben der sprachlichen Erweiterung bereitet die TÜV | DEKRA arge tp 21 zum 1.10.2016 auch Änderungen in den Filmfragen vor: zum einen werden – ähnlich wie bei einigen Bildfragen – Varianten zu Filmfragen neu eingeführt, zum anderen wird die Anzahl der Filmfragen im Zusatzstoff künftig stark zunehmen. Aus technischer Sicht kündigt sich ebenfalls eine Änderung an: Die schrittweise Anpassung an das moderne Breitbildformat 16:9, in dem künftig Bild- und Filmfragen dargestellt werden sollen. Alle Änderungen im Zusammenhang mit der theoretischen Prüfung werden selbstverständlich zeitnah in den Produkten des DEGENER Verlags umgesetzt. Da eine Änderung der Verordnung sowie die amtliche Übersetzung der Prüfungsfragen derzeit noch nicht abgeschlossen sind, erscheint die Vorbereitung mit mutmaßlich nicht-amtlichem Material derzeit nicht empfehlenswert. Selbstverständlich halten wir Sie über alle Neuigkeiten und Entwicklungen immer pünktlich auf dem Laufenden. 

DiH (Redaktion)
Dieser Text ist nur mit Quellenangaben zur Veröffentlichung frei. Bilder sind nur zur Veröffentlichung freigegeben, sofern diese vom DEGENER Verlag
stammen. Die Rechte für entsprechend gekennzeichnetes Fremdmaterial liegen beim jeweiligen Urheber. 
 

• DEGENER informiert: Verkehrsrisiko „Blinker-Muffel“
„Viele Autofahrer nutzen den Fahrtrichtungsanzeiger nicht“, beklagt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS), dabei sei er „das wichtigste Kommunikationsmittel im Straßenverkehr“.In der Tat: Beim Fahrstreifenwechsel, Abbiegen oder Überholen kann der rechtzeitige Einsatz des gelben Blinklichts häufig Missverständnisse, Überra­schungseffekte und damit die Gefahr von Unfällen verringern. Da mutet es vergleichsweise harmlos an, dass das Nichtbetätigen des Fahrtrichtungsanzeigers im Regelfall bloß mit einem Verwarnungsgeld von 10 Euro geahndet wird. Wenn es aber im Zusammenhang mit dem Unterlassen zu einem Unfall kommt, „können die finanziellen Folgen weit höher sein“, mahnen die Versicherungsexperten. Insgesamt an fünf Stellen ist in der Straßenverkehrsordnung die Formulierung „rechtzeitig und deutlich an(zu)kündigen“ zu finden – immer im Zusammenhang mit dem Fahrtrichtungsanzeiger: § 5 Abs. 4 (Überholen), § 7 Abs. 5 (Benutzung von Fahrstreifen durch Kraftfahrzeuge), § 9 Abs. 1 (Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren), § 10 (Einfahren und Anfahren) und in Anlage 3 (zu § 42 Absatz 2) Richtzeichen, Abschnitt 1 Vorrangzeichen: „Wer ein Fahrzeug führt und dem Verlauf der abknickenden Vorfahrtstraße folgen will, muss dies rechtzeitig und deutlich ankündigen; dabei sind die Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen“ (StVO).Der Automobilclub KS rät: „In erster Linie soll der Blinker signalisieren, dass das Fahrzeug in Kürze seine Fahrtrichtung ändern wird. Daher muss die Anzeige auch früh genug (in der Regel fünf Sekunden vorher) einsetzen, damit sich jeder darauf einstellen kann. Laut Straßenverkehrsordnung soll der Blinker beim Anfahren und Abbiegen rechtzeitig und deutlich (mindestens dreimaliges Aufleuchten) betätigt werden.“ Den Wechsel der Fahrtrichtung rechtzeitig und deutlich anzeigen – das sind auch die richtigen Stichworte für das Befahren eines
Kreisverkehres …[weiterlesen]

• Aktuelle Vorschriftenänderungen

 → Warnweste

Seit dem 1. August 2013 müssen alle Autofahrer/in und Lkw - Fahrer/in zusätzlich zum Warndreieck und
dem Verbandkasten auch eine Warnweste griffbereit im Pkw oder Lkw mitführen!
http://www.warnweste.com/warnwestenpflicht.html

Social

Einfach Gas geben

Nach oben

Fahrschule Bergkessel
Bismarckstr. 82/83
10627 Berlin

Tel: (030) 37 59 14 16


Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Kontaktformular